Stand: 29. Juli 2026
TV TODAY ist kein anonymer Abovermittler. Vertragspartner für die Zeitschriftenabos ist die TV SPIELFILM Verlag GmbH, die Verwaltung übernimmt der Vertriebsservice des BurdaVerlags. Die Marke verbindet Printheft, Website und App; Burda beschreibt TV Spielfilm Plus mit TV TODAY als seit mehr als 30 Jahren etablierten Programmführer. Auch die öffentliche App-Nutzung ist beachtlich: Bei Google Play standen zum Prüfzeitpunkt rund 8.420 Rezensionen, 4,1 Sterne und mehr als eine Million Downloads. Das ist ein Reichweitensignal, aber keine Garantie für eine fehlerfreie App-Version oder jede einzelne Zustellung.
Kurzurteil: Wer nur wissen möchte, was heute läuft, Sender sortieren oder Erinnerungen setzen will, sollte zuerst Website und Gratis-App nutzen. Ein Printabo lohnt sich erst, wenn das Heft tatsächlich gelesen wird – und wenn Einstiegspreis, Fortsetzungspreis sowie Kündigungstermin gemeinsam passen.
Zuerst klären, ob die kostenlose Nutzung reicht
Unter dem Namen TV TODAY laufen mehrere Angebote, die leicht verwechselt werden: die kostenlose Website, die kostenlose App, ein optionales werbefreies Paket innerhalb der App und das gedruckte Magazin. Website und App decken bereits mehr als 200 Sender, eine 14-tägige Programmübersicht, persönliche Senderlisten, Merkliste, Erinnerungen sowie redaktionelle TV- und Streamingtipps ab. Für den schnellen Blick auf den Fernsehabend ist das oft die sinnvollste und günstigste Lösung.
Das werbefreie App-Paket ist ein eigener digitaler Vertrag. Abrechnung, Verlängerung und Kündigung laufen je nach Gerät über Google Play oder Apple. Ein Printabo schaltet die App daher nicht automatisch werbefrei. Vor einer Zahlung sollte klar sein, ob das Papierheft gewünscht ist oder lediglich Werbung in der App stört.
Beim Printabo zuerst Laufzeit und Nutzung wählen
Der offizielle Aboshop unterscheidet unter anderem Probe-Abo, flexibles Abo, Jahres- und Prämienmodelle. Statt sofort die attraktivste Prämie anzuklicken, sollte zuerst die gewünschte Lesedauer feststehen. Für den ersten Test ist ein Angebot mit klarer Ausgabenzahl, eindeutigem Erstpreis und verständlicher Fortsetzung meist besser als eine lange Bindung. Bei Geschenk- und Prämienabos müssen außerdem Abonnent, Empfänger und gegebenenfalls Werber richtig zugeordnet sein.
Das aktuell erreichbare Beispiel mit 13 Ausgaben zeigt die Rechnung gut: Die erste Bezugszeit kostet insgesamt 13 Euro, die Zustellung innerhalb Deutschlands ist kostenlos. Für den Weiterbezug nennt die Bestellseite derzeit 2,90 Euro je Ausgabe. Wird nicht einen Monat vor Ablauf der ersten Bezugszeit gekündigt, verlängert sich der Bezug jeweils um einen Monat. Der günstige Einstieg allein sagt deshalb wenig aus; entscheidend ist, wie viele Ausgaben nach der Startphase tatsächlich bezahlt werden.
Wer dieses Kurzabo erwägt, kann zuerst die EuroSnip-Einordnung zum TV-TODAY-Angebot lesen und danach auf der offiziellen TV-TODAY-Bestellseite Ausgabenzahl, Gesamtpreis, Lieferstart und Fortsetzung erneut prüfen. Maßgeblich sind die Angaben im letzten Bestellschritt und im Begrüßungsschreiben, denn Aktionen können geändert werden.
Vier Punkte, die vor dem Bestellen leicht untergehen
Erstens: Eine Prämie ist kein Bargeldrabatt. Ihr Wert hängt davon ab, ob sie wirklich gebraucht wird und ob eine Zuzahlung anfällt. Nach den AGB wird sie grundsätzlich erst nach Ablauf der Widerrufsfrist und nach vollständiger Zahlung von Abo und möglicher Zuzahlung verschickt. Bei fehlendem Bestand kann eine Alternative angeboten werden. Eine längere Laufzeit nur wegen eines unpassenden Geschenks ist selten eine gute Ersparnis.
Zweitens: Die Zahlungsart kann Details verändern. Beim aktuellen 13-Ausgaben-Angebot stehen Lastschrift, PayPal und Rechnung zur Auswahl; für Lastschrift werden zusätzliche Ausgaben angezeigt. Andere Bestellungen können abweichen. Vor dem Abschluss gehören Fälligkeit, Prämienversand, Zuzahlung und die endgültige Summe in die Prüfung. Die Bestellbestätigung sollte gespeichert werden.
Drittens: Deutschlandversand und Auslandsbestellung sind getrennte Wege. Die allgemeine Versandseite nennt eine Lieferung von Abos und Prämien nur innerhalb Deutschlands und ohne zusätzliche Versandkosten. Für Österreich und die Schweiz verweist die Bestellseite an den Leserservice. Preise und Lieferzusagen des deutschen Checkouts sollten im Ausland daher nicht einfach übernommen werden.
Viertens: Print und App müssen getrennt verwaltet werden. Für das Heft ist der Leserservice zuständig. Das werbefreie App-Paket wird in der Aboverwaltung von Apple oder Google beendet. Die Kündigung eines Angebots beendet das andere nicht automatisch.
Kündigung, Widerruf und Zustellprobleme richtig trennen
Ein Widerruf ist etwas anderes als eine reguläre Kündigung. Bei regelmäßig gelieferten Printausgaben besteht grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht ab Erhalt der ersten Ware. Bereits erhaltene Hefte müssen laut Belehrung nicht zurückgeschickt werden, eine erhaltene Prämie dagegen schon. Der Widerruf kann über die offizielle Onlinefunktion, per E-Mail oder schriftlich erklärt werden. Nach Ablauf dieser Frist gelten Mindestbezugszeit und Kündigungsregel des konkreten Auftrags.
Die allgemeine Print-FAQ nennt eine Kündigungsfrist von einem Monat vor Ende der Bezugszeit. Wird nicht rechtzeitig gekündigt und läuft das Abo unbefristet weiter, kann es anschließend mit einer Frist von einem Monat beendet werden. Sonderaktionen können präziser formuliert sein. Am sichersten ist es, direkt nach der Bestellung Auftragsbestätigung, Kundennummer, Lieferbeginn und spätesten Kündigungstag im Kalender zu speichern.
Verspätete, fehlende oder beschädigte Hefte lassen sich über den offiziellen TV-TODAY-Kundenservice melden. Dort können auch Adresse und Bankverbindung geändert oder eine Urlaubspause organisiert werden. Eine Pause kann den Bezug um die ausgesetzten Ausgaben verlängern und ersetzt keine Kündigung. Wer sicher beenden möchte, nutzt die offizielle Online-Kündigung und bewahrt die Eingangsbestätigung auf.
Für wen das Abo passt – und wer es besser lässt
Das Printheft passt zu Haushalten, die gern auf Papier durch zwei Wochen Programm blättern, ihren Fernsehabend ohne zusätzliches Display planen oder ein Zeitschriftenabo verschenken möchten. Sinnvoll ist es vor allem für Menschen, die auch ohne Prämie für das Heft zahlen würden und den Kündigungstermin zuverlässig notieren.
Wer Programme überwiegend am Smartphone, über den Fernseher oder direkt in Streamingdiensten sucht, fährt mit Website und Gratis-App meist besser. Auch reine Prämienjäger, Leser ohne Blick auf den Fortsetzungspreis und alle, die keine Fristen verwalten möchten, sollten das Printabo eher auslassen. Die größte Ersparnis entsteht dann nicht durch einen Aktionspreis, sondern durch Monate ohne ungelesene Zeitschrift.
Meine Empfehlung
Website oder App zunächst eine Woche kostenlos nutzen. Fehlt danach weiterhin die Papierübersicht, auf der offiziellen Übersicht der TV-TODAY-Aboarten nur drei Zahlen vergleichen: Gesamtpreis der ersten Bezugszeit, Kosten danach und spätester Kündigungstag. Prämien kommen erst anschließend in die Bewertung. Wer den finalen Bestellüberblick speichert und die Frist sofort notiert, kauft einen tatsächlich genutzten Programmführer statt eines nur am Anfang günstigen Abos.




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