Im F.A.Z.-Abo-Shop stehen Artikelzugang, vollständige Digitalausgaben, Sonntagszeitung und Printangebote nebeneinander. Trotzdem lösen sie unterschiedliche Bedürfnisse. Der häufigste Fehlkauf entsteht, wenn FAZ+ mit einem vollständigen täglichen E-Paper verwechselt wird oder wenn nur der Einstiegspreis betrachtet wird, nicht aber regulärer Preis, Abrechnungsrhythmus und Mindestlaufzeit.
Das Wichtigste zuerst: Wer vor allem einzelne Artikel nach Thema, Autor oder Nachrichtenlage liest, prüft FAZ+. Wer montags bis samstags die vollständige Zeitung mit Ausgabe und Seitenstruktur lesen möchte, vergleicht die digitale Tageszeitung. Für eine konzentrierte Wochenendlektüre ist die digitale Sonntagszeitung der passendere Vergleich. Print- oder Kombiangebote kommen erst dann ins Spiel, wenn die physische Zustellung tatsächlich gebraucht wird.
Stand der Prüfung: 25. Juli 2026. Grundlage sind die offiziellen deutschen Abo-, Service-, Kündigungs- und Digitalproduktseiten der F.A.Z. Preise und Aktionen können sich ändern. Vor dem Abschluss werden deshalb Einstiegspreis, regulärer Preis, Abrechnungseinheit, Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist erneut auf der Bestellseite geprüft.
FAZ+ ist ein Artikelzugang und nicht automatisch die vollständige Zeitung
Die offizielle FAZ+-Beschreibung nennt sämtliche F+-Artikel auf FAZ.NET sowie die Bezahlartikel in den Smartphone-Apps F.A.Z. und DER TAG. Hinzu kommen Vorlesefunktion, redaktionelle Audio-Playlists, Newsletter sowie eine Personalisierung nach Themen und Autoren. Das Produkt passt damit zu einer Nutzung entlang von Nachrichtenstrom, Ressorts, Autoren und einzelnen Beiträgen.
Eine komplette Zeitungsausgabe ist etwas anderes. Aus dem Namen, einer Markenabbildung oder dem Zugang zu Bezahlartikeln folgt nicht, dass täglich das vollständige E-Paper enthalten ist. Wer Titelseite, feste Ressortfolge, Beilagen und das Lesen einer ganzen Ausgabe erwartet, muss die digitale Tageszeitung prüfen. Diese Abgrenzung gehört vor jede Preisfrage.
Digitale Tageszeitung, Sonntagszeitung und Print bedienen andere Routinen
Die offizielle Abo-Übersicht beschreibt die digitale Tageszeitung als montags bis samstags verfügbare Zeitung, wahlweise als E-Paper oder multimediale Ausgabe. Nach der aktuell angezeigten Beschreibung ist sie bereits am Vorabend ab 19 Uhr verfügbar und enthält zusätzlich FAZ+. Sie richtet sich an Leserinnen und Leser, die täglich eine vollständige Ausgabe und ihre redaktionelle Struktur möchten.

Die digitale Sonntagszeitung konzentriert sich auf die Wochenendausgabe, ist laut aktueller Produktbeschreibung ab Samstag digital lesbar und enthält ebenfalls FAZ+. Sie kann passen, wenn aktuelle Nachrichten unter der Woche anderweitig gelesen werden, am Wochenende aber eine vollständige Ausgabe gewünscht ist. Print- und Kombiprodukte sind wiederum eigene Angebote. Bei ihnen werden Zustellgebiet, Urlaubslösung, Lieferbeginn und genauer Digitalanteil separat kontrolliert.
Eine reale Lesewoche ist die beste Grundlage für die Produktauswahl
Vor dem Kauf lohnt ein einfaches Protokoll über sieben Tage. Notiert wird, ob überwiegend einzelne F+-Beiträge geöffnet oder ganze Ausgaben gelesen werden, ob Browser, F.A.Z.-App, DER-TAG-App, Tablet oder E-Paper die tatsächlichen Zugänge sind und ob die Sonntagszeitung wirklich regelmäßig vollständig gelesen wird. Dieses Muster ist aussagekräftiger als die pauschale Annahme, das umfangreichste Produkt sei automatisch das beste.
Wer meist über Suchmaschine, Startseite, Newsletter oder geteilten Link zu einigen Beiträgen kommt, findet den Kernnutzen eher bei FAZ+. Wer täglich die komplette Ausgabe, Seitenfolge, Feuilleton, Wirtschaftsteil oder Beilagen im Zusammenhang lesen möchte, braucht eher die digitale Tageszeitung. Für einen einzelnen Artikel ist ein länger laufendes Abo selten sinnvoll; umgekehrt führt ein reiner Artikelzugang bei täglicher Zeitungslektüre immer wieder zu falschen Erwartungen.
Einstiegs- und Folgekosten werden mit ihrer echten Zeiteinheit verglichen
Am Prüftag zeigt die monatliche FAZ+-Variante 0,99 Euro für die ersten vier Wochen und anschließend 3,45 Euro pro Woche. Die Mindestlaufzeit beträgt vier Wochen, danach verlängert sich das Angebot jeweils um vier Wochen. Beim Jahresangebot werden 119,80 Euro für das erste Jahr angezeigt; ab dem zweiten Jahr nennt die Seite 5,95 Euro pro Woche. Die Mindestlaufzeit beträgt zwölf Monate, anschließend erfolgt ebenfalls eine Verlängerung um vier Wochen. Diese Werte sind eine datierte Momentaufnahme, keine dauerhafte Preiszusage.
Für einen sauberen Vergleich werden fünf Angaben festgehalten: Gesamtpreis der Einstiegsphase, Länge der Einstiegsphase, regulärer Preis, reguläre Abrechnungseinheit und frühester Kündigungstermin. Vier Wochen sind nicht dasselbe wie jeder Kalendermonat. Auch ein Jahr lässt sich nicht einfach als zwölf Vierwochenblöcke behandeln. Ein günstiges erstes Jahr sagt zudem nichts über die Kosten im zweiten Jahr aus. Ein Kalendereintrag vor dem Preiswechsel verhindert, dass die Verlängerung unbemerkt bleibt.
Die Abo-Übersicht zeigt am Prüftag für die digitale Tageszeitung 38,90 Euro pro Monat und nach zwölf Monaten 48,90 Euro pro Monat. Für die digitale Sonntagszeitung werden 19,80 Euro pro Monat und nach zwölf Monaten 25,80 Euro pro Monat angezeigt. Entscheidend bleibt die Bestellzusammenfassung. Weichen Landingpage, Warenkorb oder Bestätigung bei Preis und Laufzeit voneinander ab, wird vor dem Abschluss der Kundenservice eingeschaltet.
Konto, Geräte und Apps müssen zum gebuchten Produkt passen
Für FAZ+ nennt die offizielle Seite ein persönliches Benutzerkonto und maximal zwei gleichzeitig angemeldete Endgeräte. Das ist eine Grenze für parallele Geräte, keine Lizenz für zwei unabhängige Nutzer und keine pauschale Familienfreigabe. Sinnvoll ist, die zwei Hauptgeräte vorab festzulegen, etwa Smartphone und Tablet oder Smartphone und Computer. Bei einem Gerätewechsel oder Loginproblem wird zunächst das Konto geprüft, statt ein zweites Abo abzuschließen.

Auch die Zugänge unterscheiden sich. F+-Artikel sind auf FAZ.NET sowie in den Apps F.A.Z. und DER TAG verfügbar. Die vollständige digitale Zeitung wird über F.A.Z. Kiosk beziehungsweise den vorgesehenen Webzugang genutzt. Wenn ein bezahlter Inhalt scheinbar fehlt, wird zuerst kontrolliert, ob dasselbe Benutzerkonto angemeldet ist und ob die verwendete App überhaupt zum gebuchten Produkt gehört.
Vor dem Abschluss werden Produktumfang und Vertragsdaten als Beleg gesichert
Vor dem letzten Bestellschritt werden Produktname, enthaltene Leistungen, Preisverlauf, Mindestlaufzeit und Kündigungsregel gespeichert. Danach gehören Bestellbestätigung, Kunden- oder Auftragsnummer, Zahlungsart und erster Abbuchungstermin in denselben Ordner. Für FAZ+ nennt die aktuelle Seite PayPal, Kreditkarte und SEPA-Lastschrift; die tatsächlich angebotenen Zahlungsarten werden im Checkout bestätigt.
Hängt die Kaufentscheidung an einer bestimmten Funktion, reicht ein Werbebild nicht aus. Vollständiges E-Paper, konkrete App, Audiofunktion, Newsletter oder Erscheinungstag werden in der schriftlichen Produktbeschreibung gesucht. Der Hinweis, dass eine digitale Zeitung FAZ+ enthält, gilt nur in dieser Richtung: Er bedeutet nicht, dass umgekehrt jedes FAZ+-Abo die komplette Digitalzeitung umfasst.
Mein Abo ist die zentrale Verwaltung, bei der Kündigung zählt der Nachweis
Login und Mein Abo sind die zentralen Wege für Konto und Abonnement. Für die aktuell beschriebenen monatlichen und jährlichen FAZ+-Angebote nennt die Seite eine Kündigung bis 24 Stunden vor Ende der jeweiligen Laufzeit, möglich über Mein Abo oder per E-Mail. Andere Zeitungs- und Printprodukte können abweichende Regeln haben. Maßgeblich sind daher immer die eigene Bestellbestätigung und die aktuellen Bedingungen des konkreten Produkts.
Das offizielle Kündigungsformular unterscheidet ordentliche und außerordentliche Kündigung und fragt Kunden-, Auftrags- oder Abodaten ab. Wird kein Wunschtermin genannt, soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt werden. Nach dem Absenden werden Seite, E-Mail und Bestätigung gesichert und die folgenden Abbuchungen kontrolliert. Der Kundenservice ist unter vertrieb@faz.de und (069) 7591-1000 erreichbar; die aktuell veröffentlichten Zeiten sind montags bis freitags 7 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags 8 bis 13 Uhr.
Die Abmeldung von einem Newsletter beendet nur diesen E-Mail-Versand. Sie ersetzt keine Kündigung des kostenpflichtigen Abonnements. Ebenso darf eine Abo-Kündigung nicht automatisch als vollständige Löschung des Benutzerkontos verstanden werden. Wer weitere Abbuchungen stoppen möchte, braucht eine eindeutig bestätigte Kündigung des konkreten Abos.
Für wen sich welches Angebot lohnt – und wann Abwarten vernünftiger ist
FAZ+ passt zu einer regelmäßigen Nutzung von F+-Artikeln, Autoren, Themen und Audiofunktionen. Die digitale Tageszeitung passt zu täglicher vollständiger Zeitungslektüre und fester Ausgabenstruktur. Die digitale Sonntagszeitung ist für konzentrierte Wochenendlektüre gedacht. Print passt nur dann, wenn die physische Lieferung wirklich genutzt wird. Bei noch unklarem Bedarf hilft zunächst die dokumentierte Lesewoche und danach ein Produkt mit überschaubarer Bindung und verständlichem Ausstieg.
Wer nur einen einzelnen Artikel benötigt, den regulären Folgepreis nicht tragen möchte, den Leistungsumfang noch nicht verstanden hat oder ein persönliches Konto dauerhaft mit mehreren Personen teilen will, sollte vorerst nicht abschließen. Nach dem Kauf werden Produktname, Preisverlauf, Kundennummer, Kündigungstermin und Bestätigung zusammen abgelegt. Bereits erfasste Angebote stehen auf der EuroSnip-Shopseite für FAZ; ein Rabatt ersetzt jedoch nie die Prüfung von Leistungsumfang und Laufzeit.




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