Wie wählt man zwischen EnBW mobility+ S, M und L?
Entscheidend sind die öffentlichen kWh der letzten acht bis zwölf Wochen, besonders an EnBW-eigenen Stationen, nicht die gesamte Fahrleistung. Aktuelle EnBW-Richtwerte: S unter drei Vorgängen und bis 60 kWh, M ab drei Vorgängen oder 60 kWh, L ab vier Vorgängen oder 86 kWh. Grundgebührdifferenz durch kWh-Preisvorteil teilen; Roamingpreise sind in S/M/L gleich.
Erhalten bestehende EnBW-Energiekund*innen automatisch den mobility+ Vorteilspreis?
Nein. Strom-, Gas- oder Wärmestromkund*innen buchen Vorteil S, M oder L in der mobility+ App mit ihrer Vertragsnummer. Der aktuelle Zehn-Prozent-Vorteil bezieht sich auf den entsprechenden allgemeinen Ladepreis an EnBW-eigenen Stationen in Deutschland. Er gilt nicht pauschal an allen Roamingpunkten und wird nicht einfach über die Haushaltsstromrechnung abgerechnet.
Wie wird der Preis an einem Roaming-Ladepunkt im EnBW HyperNetz geprüft?
In der App den exakten Standort und Anschluss öffnen und Betreiber, AC/DC, Leistung, Zugang sowie den Preis unmittelbar vor Start lesen. EnBW nennt aktuell 56 bis 89 Cent je kWh bei anderen Betreibern; am selben Fremdpunkt gilt der gleiche Preis in S, M und L. Preisfilter ersetzt nicht Verfügbarkeit, Zufahrt, Restricted Access, Öffnungszeit oder Parkkosten.
Benötigt die EnBW mobility+ Ladekarte weiterhin die App?
Ja. Registrierung, Zahlungsprofil, Tarifbuchung, Bestellung und Aktivierung laufen über die App. Aktuell erhalten M, L sowie Vorteil M und L einmalig einen Ladekartengutschein; andere Tarife können die Karte für 9,90 Euro bestellen. Die Karte verursacht keinen Sitzungsaufschlag, wird aber nicht an jedem HyperNetz-Punkt akzeptiert. Dafür gibt es den Zugangsfilter Ladekarte.
Worin unterscheiden sich EnBW AutoCharge und Plug&Charge?
AutoCharge nutzt einen Fahrzeug-Identifier, ISO 15118 Plug&Charge eine Zertifikatsinfrastruktur. Nach korrektem Fahrzeugeintrag erfolgt die Kopplung an einem kompatiblen EnBW-CCS-Schnelllader in Deutschland; AC und CHAdeMO sind ausgeschlossen. App, Karte und AutoCharge bleiben nutzbar, doch das zuerst gewählte Medium startet die Sitzung. Vor Verkauf oder Leasingrückgabe wird die Kopplung gelöscht.
Wann beginnt die EnBW mobility+ Blockiergebühr?
Aktuell ab Minute 241, also nach vier Stunden Anschlussdauer. Sie beträgt zehn Cent je Minute und höchstens zwölf Euro pro Vorgang. Das gilt im HyperNetz, im Ausland und auch für Partnertarife. Maßgeblich ist die Verbindung, nicht ob noch Energie fließt. Parkentgelt und örtliche Regeln können zusätzlich gelten; nach normalem Stopp wird zeitnah umgeparkt.
Kostet spontanes intercharge direct bei EnBW dasselbe wie mobility+?
Nein. Es ist ein eigener Ad-hoc-Vertrag. Die aktuelle offizielle FAQ nennt AC mit 70 Cent je kWh plus zwölf Cent je Minute nach 120 Minuten und DC mit 79 Cent je kWh plus 24 Cent je Minute nach 30 Minuten. Werte können sich ändern. Vor Bestätigung werden sichere QR-Domain, Anschluss, aktueller Preis, Zeitgebühr, Zahlung und Stoppweg geprüft; die Vierstundenregel gilt hier nicht.
Welche Belege helfen bei einer falschen EnBW-Laderechnung?
Gesichert werden Station, Betreiber, Anschluss, Tarif, Startpreis und Blockierregel, dazu Fotos, Start- und End-SoC, App-Sitzung, kWh, Dauer, Rechnung, Zahlungsumsatz und Fahrzeugprotokoll. Die Anfrage nennt die konkrete Rechnungszeile und Abweichung. Parkkosten gehen an den Parkplatzbetreiber, Fahrzeugfehler an Hersteller oder Werkstatt; unterschiedliche Verantwortlichkeiten werden nicht vermischt.